Wie funktioniert diese Darstellung?
Das Papier ist linear. Die Kamera kann zoomen. Beides ist etwas anderes als die Länge deiner Scrollbewegung.
Ein Zentimeter = eine Million Euro.
Die virtuelle Papierhöhe ist immer Geldbetrag / 100.000.000 in Metern. Eine Milliarde liegt bei zehn Metern, 100 Milliarden bei einem Kilometer und eine Billion bei zehn Kilometern. Ein Zentimeter auf deinem Bildschirm ist nicht zwingend ein Zentimeter auf dem gedachten Papier.
Zwei Ansichten, derselbe Papierstreifen
Zoomreise (optional): Am Anfang stark vergrößert, dann stufenlos herausgezoomt. Die gesamte Scrollstrecke ist deshalb nicht linear. Das steht dauerhaft unter der Grafik. Ohne diese Lupe wären kleine Vermögen nicht voneinander zu unterscheiden. Innerhalb eines einzelnen Kamerabilds werden alle Geldabstände linear projiziert. Beim Zoomen verändert sich dieser Bildschirmmaßstab.
Linear (voreingestellt): 1 Bildschirm-Pixel entspricht immer 5 Millionen Euro. Der ganze Weg ist 200.000 CSS-Pixel lang. Die 100-Pixel-Referenz entspricht 500 Millionen Euro. Nahe null fallen mehrere Punkte praktisch zusammen: Sie werden nicht künstlich auseinandergerückt. Nutze die Reiseziele, um jeden einzelnen zu lesen.
Die schmale Gesamtübersicht unten ist in beiden Ansichten linear von null bis einer Billion. Der orange Zeiger zeigt den Betrag oben im Messkopf. Der Lesebereich erläutert den zuletzt passierten Referenzpunkt, nicht die aktuelle Kameraposition. Illustrationen und Namensmedaillons sind symbolisch, ihre Größe ist kein Datenmaß.
Die genauen Formeln
In der Zoomreise gilt für den Scrollweg s in CSS-Pixeln und den Geldwert v in Euro:
s(v) = 1450 × asinh(v / 100000)
v(s) = 100000 × sinh(s / 1450)
Zoom(v) = 1450 / sqrt(100000² + v²)
y(Punkt) = y(Zeiger) − (Wert − Kamera) × Zoom
Papiermeter = v / 100000000Im linearen Modus ist s(v) = v / 5000000 und Zoom = 1 / 5000000. An jeder Kameraposition ist die Projektion linear in v. Ein Präzisionsausgleich erhält Werte auch bei der Rundung von Scrollpositionen auf Browserpixel. Keine CSS-Abstände für einzelne Datenwerte werden von Hand gesetzt.
Vermögen ist nicht Einkommen.
Nettovermögen = Vermögenswerte minus Verbindlichkeiten. Ein Haus zählt als Vermögenswert, ein offener Kredit als Schuld. 10.000 Euro Besitz minus 30.000 Euro Schulden ergeben −20.000 Euro. Das Rechenbeispiel ist keine Statistik zur Verschuldung. Die Hauptreise zeigt den positiven Bereich.
Haushaltsvermögen gehört zu einem Haushalt, nicht automatisch zu einer einzelnen Person. Der Median teilt die Haushalte in zwei Hälften. Der Mittelwert summiert ihr Vermögen und teilt es durch die Zahl der Haushalte. Große Vermögen beeinflussen den Mittelwert stärker. Öffentlich bereitgestellte Leistungen und gesetzliche Pensionsansprüche sind in dieser privaten Nettovermögenskennzahl nicht vollständig abgebildet.
Gleiche Geldsumme, andere Größen.
Ein ausgefüllter Punkt steht für Vermögen, eine offene Markierung für eine Rechengröße. Eine andersfarbige Raute kennzeichnet Jahresgrößen wie Ausgaben, BIP und Defizitbeträge bzw. den hypothetischen Jahresertrag. Ein violettes Quadrat kennzeichnet einen Schuldenstand als Bestandsgröße. Eine Milliarde an Vermögen und eine Milliarde an Jahresausgaben sind nominal derselbe Betrag, aber ökonomisch verschieden.
Die Bildungssumme umfasst staatliche Bildungsausgaben nach österreichischer Klassifikation. Die Gesundheitszahl umfasst laufende öffentliche und private Ausgaben. Der 3%-Ertrag ist ausdrücklich eine Annahme: keine garantierte Rendite, keine Anlageempfehlung. Umsatz, Unternehmenswert und Börsenkapitalisierung werden hier nicht als Privatvermögen ausgegeben.
Das Defizit des Bundes und das Defizit des Gesamtstaates sind verschieden abgegrenzt. Ihr Minuszeichen wird auf der positiven Achse als Betrag gezeigt. Das Defizit wird umgangssprachlich oft Neuverschuldung genannt; es ist weder die Bruttoaufnahme neuer Staatsanleihen noch zwingend gleich der Veränderung des Schuldenstands. Der Schuldenstand ist ein Bestand zum Quartalsende und weder gleich dem jährlichen Defizit noch den Staatsausgaben. Das BIP ist die jährliche Wirtschaftsleistung im Inland, kein staatlicher Geldtopf. Pensionen sind Teil der Sozialleistungen und überlappen mit Staatsausgaben; gezeigte Summen dürfen nicht addiert werden.
Ein Zahlenvergleich bedeutet nicht, dass ein Vermögen vollständig als Bargeld verfügbar wäre oder ohne Preisveränderung verkauft werden könnte. Er beantwortet auch nicht, welche Ausgaben dauerhaft finanzierbar wären. Die Seite leitet daraus keine Steuer- oder Budgetempfehlung ab.
Welche Daten? Welcher Zeitpunkt?
Österreich: HFCS 2023, erste Ergebnisse im Dezember 2025. Median rund 125.000 Euro, Mittelwert rund 336.000 Euro, P90 rund 795.000 Euro, P95 rund 1,2 Millionen Euro. Das sind gerundete, gewichtete Erhebungswerte, keine Vermögensregisterdaten.
Weitere österreichische Größen stammen von Statistik Austria und dem Bundesrechnungsabschluss: öffentliche Salden, Pensionsleistungen, Staatsausgaben, Schuldenstand und BIP. Die Referenzjahre 2024, 2025 und 2026 Q1 sind an jeder Station angegeben; vorläufige Werte sind gekennzeichnet. Die neu aufgenommenen österreichischen Forbes-Profile sind Momentaufnahmen vom 19.09.2026, ältere Vermögensprofile vom 10.08.2026. Die Liste ist keine zeitgleiche Rangfolge.
Die Verteilungsanteile im Finale stammen aus derselben unkorrigierten Erhebung (Tabelle 3). Sehr hohe Vermögen sind untererfasst. Wir mischen nicht die HFCS-Anteile mit anders korrigierten Verteilungen oder den Forbes-Punkten. P75, P99 und eine Millionär:innenzahl werden nicht aus der Grafik geschätzt oder aus unpassenden Bevölkerungsdefinitionen abgeleitet.
Die Behauptung „90 % der Menschen sind im ersten Zentimeter“ wird nicht verwendet: Es geht um österreichische Haushalte, eine Erhebung von 2023 und eine Schwelle. Negative Nettovermögen liegen links bzw. unterhalb von null – nicht zwischen null und einem positiven Zentimeter.
Großvermögen: Ausgewählte Forbes-Profile. Die ursprünglichen Referenzen sind auf den 10.08.2026 fixiert, vier ergänzte österreichische Profile auf den 19.09.2026. Unterschiedliche Tage und volatile Schätzwerte ergeben keine zeitgleiche Rangliste. Forbes-Werte sind journalistische Schätzungen, keine geprüften Vermögensbilanzen. „Bernard Arnault & Familie“ und „Ulrich Mommert & Familie“ sind Familienwerte; österreichische Staatsbürgerschaft bedeutet nicht Wohnsitz oder Steueransässigkeit in Österreich.
Währungsumrechnung: Originalwerte bleiben in US-Dollar gespeichert. EUR = USD / (USD je EUR). Für die ursprünglichen Profile gilt der EZB-Referenzkurs 1,1481 USD/EUR vom 17.09.2026, für die neuen Profile 1,1460 USD/EUR vom 18.09.2026. Jeder Datenpunkt nennt seinen Kurs- und Vermögensstichtag. Die Ausgabe rundet; der ungerundete Rechenwert bestimmt die Position.
Die Datenjahre unterscheiden sich. Es erfolgt keine Inflationsbereinigung auf ein gemeinsames Preisjahr. Vergleichbar gemacht wird die nominale Euro-Geldsumme, nicht Kaufkraft, Wohlstand oder Lebensstandard.
Warum diese Namen?
Die Auswahl spannt den Weg von Österreich über Deutschland, die Schweiz und Frankreich bis zu globalen Großvermögen. Für alle ausgewählten Personen waren datierte Werte direkt im Profil lesbar. Sie ist weder eine vollständige Rangliste noch repräsentativ für Wohlhabende. Die Reihenfolge richtet sich nach dem umgerechneten Wert, nicht nach Nationalität oder Sympathie.
Leicht, lokal, zugänglich.
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